Karma
Hindus glauben an die Wiedergeburt,
die Reinkarnation.
Die Stellung nach der Wiedergeburt wird durch das Prinzip des
Karma bestimmt. Demnach folgt auf jede Aktion eine Reaktion. Dabei ist es
gleichgültig, ob es sich um Taten, Worte oder Gedanken handelt. Jede dieser
„Aktionen“ wird am Ende des Lebens auf der Waage der göttlichen
Gerechtigkeit aufgewogen. Die Anzahl der guten Taten/Worten/Gedanken im Bezug
auf die Schlechten entscheidet über die Stellung im Leben nach dem Tod. Je mehr
gute Taten desto besser die Stellung.
Nach
dem Glauben des Hinduismus ist die Seele auf einer ständigen Reise. Wenn jemand
in Armut, Reichtum, verkrüppelt, gesund, dumm oder intelligent geboren wird,
all diese Dinge weisen auf das vorherige Leben hin.
Aus
diesem Glauben heraus ist auch das Kastensystem
begründet, das die gesellschaftliche Rangordnung festlegt. Dabei wird jedem
Hindu seine Rolle im jetzigen Leben aufgrund dem Ausmaß seiner Verfehlungen im
vorherigen Leben zugewiesen. Folglich ist jeder Hindu um ein besonders gutes und
sündenfreies Leben bemüht.
Der
ewige Kreis der Wiedergeburt
kann nur durchbrochen werden, wenn die Seele vom Karma befreit wird. Rechter
Glaube, rechte Erkenntnis und rechtes Verhalten sind dafür notwendig.
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